Dienstag, 14. April 2015

26. Tag - LA & Anaheim

Heute war der einzige Tag, den wir in LA verbracht haben. Nachdem die Con in zwei Tagen anfängt, wir aber noch einen Tag nach Disneyland möchten, war von Anfang an klar, dass die Zeit in LA her kurz wird. (Außerdem ist die Stadt riesig und wir haben gar nicht erst gewusst, wo wir anfange sollen, sie anzuschauen...)

Eine Sache gab es aber, die wir beide unbedingt sehen wollten: Ein richtiges, echtes Space Shuttle. Das im All gewesen ist und so. Und den Traum konnten wir uns heute erfüllen:




Die Edeavour wurde ursprünglich in Kalifornien zusammengebaut und deshalb, mit einigem Aufwand, später wieder nach LA gebracht und ins hiesige Science Center gebracht. Dort haben wir uns erstmal einen ziemlich coolen Imaxfilm zu Hubble angeschaut (der lustigerweise von Leonardo Di Caprio erzählt wurde), bevor wir dann zuerst durch die Ausstellung und ziemlich zum wundervollen Space Shuttle sind.

Hier ein paar Fotos von der Ausstellung:

Die Reifen durften wir sogar berühren.



Dieses coole Astronaut_innenklo durften wir leider nicht ausprobieren, dafür gab es aber ein nettes Video dazu.

So werden Space Shuttles transportiert, wenn sie gerade nicht selbst ins All fliegen.


Die "Küche". (mit einem netten Video :D)


Ein Nachbau vom Kommandozentrum.


Einige Gegenstände, die ins All geflogen sind. Das Katzenbild hatte hinten so Noppendinge, damit es überall montiert werden konnte (und gehörte einem Astronauten ;) )


Danach konnten wir es nicht lassen, uns in einen Spaceshuttlesimulator hineinzusetzen:


Hier ein Bild vom Transport + die Rechnung für die ganze Aktion. Wow.



Hier ein Video von der ganzen Aktion: https://www.youtube.com/watch?v=Rom6M8udyI8
(ja, mich begeistert das ziemlich ;) )

Und dann ging es eeeeeeeeendlich zum eigentlichen Space Shuttle:

TADAAAA!







Und hier der Beweis, das wir wirklich dort waren:


Danach haben wir uns noch ein paar andere, teilweise Originale, der Raumfahrts- und Fluggeschichte angeschaut:
(Aus Zeitgründen ohne Beschreibung, aber falls wer besonders neugierig ist, lässt sich das sicher machen)











Daaaaaaaann hatten wir schon ein bisschen Stress nach Anaheim zu kommen um einzuchecken + das Auto zurückzugeben. Es ging sich aber alles super gut aus und danach konnten wir gleich schonmal unsere Celebration Tickets holen und dabei die Gegend bestaunen, wo die Con statt finden wird.


I like:




Morgen gehts dann nach Disneyland! :D

Ich weiß nicht, wie gut ich die nächsten Tage dann noch Updates posten werde - eventuell gar nicht mehr, bis wir wieder nach Hause kommen :) Aber vielleicht gehen sich ein paar Fotos zwischendurch aus!
Sonst sehen wir uns hoffentlich bald alle wieder in real wieder :D 

25. Tag - Cambria

Den Tag heute waren wir nicht sehr abenteuerlich unterwegs. Wir sind "nur" die Küste runtergefahren, haben einen Comicshop besucht und dann bei einem Air B&B übernachtet.

Was ich euch aber nicht vorenthalten möchte sind die wunderschönen Fotos vom Hostel vorenthalten, das wirklich super kommot und gemütlich war. Die Gastgeberin war seeehr freundlich.





Halloooooooooo, Berni!






Cambria ist mitten in einem Dürregebiet, weshalb überall Wassersparmaßnahmen umgestetzt werden. Am Weg nach LA sind wir an einem See vorbeigefahren, der ziemlich weit ausgetrocknet ist. Zwischen der Karte im Navi und den realistischen Ausmaßen vom See war ein riesengroßer Unterschied. Ich kann mir gut vorstellen, das jetzt war noch alles schön und grün ist, aber das es sich dabei quasi um die "Winterbegrünung" handelt, die dann im Sommer zurückgehen wird.

24. Tag: Monterey Aquarium - Küste



Nach einer etwas schrägen Nacht im Gruppenraum eines hiesigen Hostels ging es, nach einem kurzen Besuch im Supermarkt, ins Aquarium. Das Aquarium war eigentlich der einzige Grund, warum wir überhaupt nach Monterey gefahren sind. (+ haben wir ohnehin einen Ort zum Übernachten am Highway 1 gebraucht).

Der Besuch hat sich jedenfalls gelohnt - das Aquarium war wirklich wunderschön, sehr lehrreich (vermutlich noch etwas mehr für Kinder) und der teure Eintrittspreis lässt sich unter anderem dadurch erklären, dass dadurch auch die Forschungsstation mitfinanziert wird.


Erst einmal ging es, überraschenderweise, zu den Ottern:



Die Otter die hier leben wurden als Jungtiere gefunden und können großteils aus gesundheitlichen Gründen nicht ausgewildert werden. Allerdings unterstützen sie andere verwaiste Otter dabei, für Otter wichtige Verhaltensweisen zu lernen, bevor diese dann wieder ausgewildert werden können. 

Die anderen Ausstellungen waren aber fast genauso cool (natürlich kann nichts ganz genauso cool sein wie Otter! ;) ). 
Es gab einen sehr großen Tank mit Sardellen (und vereinzelten Anchovis, die ich drunterschwindeln)

"Heya, whuts uuup?"

Und seeeeeeeeeehr viele Quallen. Sehr coole Tiere:





Es gab mehrere große Aquarien:


In einem konnten wir beobachten, wie Rochen gefüttert werden:



Es gab Anemonen:




Und Wasservögel: (sooo knuffelig)


Dazwischen hat sich dann ab und zu ein Hai geschummelt:



Und es gab ein Beobachtungsdeck, auf dem eins sich Feldstecher ausborgen konnte um Tiere zu beobachten. Das wirklich coole: wir konnten freilebende Otter sehen!!

Und eine Robbe:



Dann gabs noch mehr Quallen:



Eine Otterfütterung, bei der auch gezeigt wurde, wie Otter konditioniert wurden (das freiwillig in die Transportbox hineingehen müssen wir unseren Katern auch noch beibringen)


Dann gab es noch eine spezielle Krakenausstellung, mit einigen Lovecraftanspielungen...


Neben einigen Kraken (die natürlich alle geschlafen haben, weil sie nachtaktiv sind...) gabs auch Nautilusse? (Die Pluralform hab ich glaub ich auch noch nie verwendet)




Und noch ein paar Baby Hawai Squids: (soo süße kleine Whoopies)



In einem riesengroßen Tank (Deepwater oder so) gab es Thunfische, Haie, Schildkröten und einen Sardellenschwarm. Unter anderem hab ich ein Video davon gemacht, wie der Schwarm gefüttert wird... vermutlich (nach den Ottern) das coolste am Aquarium.


Am Nachmittag hatten wir dann alles gesehen und uns die Beine vorm Ottertank in den Bauch gestanden ;) dementsprechend sind wir ins Auto gestiegen und laaangsam in Richtung Süden dahingefahren. Langsam, weil wir ab und an stehen geblieben sind, um die wunderschöne Aussicht zu genießen. Unter anderem hab ich einmal gaaanz kurz vorm Auto aus eine Gruppe Delfine gesehen :D










Und dann sind wir, kurz bevor wir im Hostel angekommen sind, noch auf einen besonderen Strand gestoßen: den haben sich elefant seals zu ihrer Heimat gemacht. Anfangs nicht so viele, sind es mittlerweile bis zu 15.000, die hier leben. In den letzten Monaten hätten wir vor allem Mütter mit ihren Jungtieren gesehen, Mitte/Ende April sind es dann irgendwie alle älteren Tiere, die herkommen um sich zu... häuten? Ich bin mir nicht sicher, ob das der richtige Fachausdruck ist. Es sah auf jeden Fall ein bisschen danach aus.



Die sea elefants sind hier unter strengstem Naturschutz. Jede Handlung, die einen von ihnen auch nur stört, kann schon abgestraft werden. Otter sind übrigens genauso geschützt - es gibt nämlich auch nicht mehr viele an der Küste von Kalifornien, nur noch ~2800. Und die sind schon ein Wunder, weil sie fast ausgerottet wurden... (von Jägern >.< )

Aber, jetzt genießen wir erstmal die Fotos von diesen wundervollen (aber nicht sehr gut duftenden ;) ) Tieren: