Heute war unser letzter Tag im wunderschönen San Francisco. Da wir unser Auto aber erst für den Abend reserviert hatten, haben wir den Vormittag noch ausgenutzt, um uns brav weiterzubilden: mit einer gratis Führung durch China Town. Much knowledge about China Town, very wow. Nachher waren wir nicht nur klüger, wir haben auch gewusst, wo wir hätten Essen können, wenn wir nicht so bald schon gefahren wären. (unser Hostel war übrigens wirklich in der Nähe von Chinatown und alleine deshalb schon eine Empfehlung wert - Green Tortoise San Francisco. Nicht so billig, aber noch immer billiger als andere Hostels und eine sehr chillige Umgebung, mit Sauna. Was will eins mehr?)
Aber zurück nach Chinatown:
Das ist das "Wohnzimmer" Chinatowns, zumindest für all jene, die nicht so viel Geld haben und deshalb in einer Einzimmerwohnung leben.
Die Statuen sind uns auch aus einer weiteren Distanz aufgrund ihres ... freundlichen ... Erscheinungsbildes aufgefallen. *grusel*
Die Replik einer Statue, die am Tiananmenplatz errichtet und dort von der Polizei zerstört wurde.
Allerdings ist die Geschichte der aus China eingewanderten Menschen in der Stadt auch eine der Diskriminierung und Unterdrückung.
Nach dem großen Erdbeben wollte der Bürgermeister übrigens alle chinesischstämmigen Menschen aus der Gegend raushaben, weil sie eigentlich eine nette Aussicht gehabt hätte. Nachdem sie das gemacht haben, haben sie aber festgestellt, dass das für die Wirtschaft auch nicht so gut war, deshalb wurde es ihnen wieder erlaubt, sich anzusiedeln. Nett, gell? Noch netter die Auflage, dass eine Straße dort für touristische Zwecke so gestaltet sein musste, wie sich westliche Touris eine chinesische Stadt vorstellen.
In ganz Chinatown gibt es anscheinend nur zwei wirklich authentische chinesische Gebäude, die heute beide Banken beherbergen:
Am Boden lagen die Texte von Glückskeksen herum:
Es gab Geschäfte mit chinesischer Medizin:
Und wir waren in einer Glückskeksfabrik. Jetzt weiß ich endlich, wie die Dinger gemacht werden.
Im obersten Stockwerk des Gebäudes befindet sich ein Tempel, der von den "Einheimischen" verwendet wird, in den aber auch Touris hineindürfen. (wir sind allerdings nicht hinein)
Nach der zweistündigen Führung hatten wir erstmal Hunger, weshalb wir uns in eine japanischen (?) Lokal was zum Mitnehmen geholt haben:
Danach haben wir unsere Köfferchen (*HUST*) geholt und sind in Richtung Flughafen gefahren, wo wir ersteinmal auf der Suche nach unserer Autoverleihfirma herumgeirrt sind. Das Auto haben wir zwei oder drei Tage vorher gebucht, und zwar via Internet über den ÖAMTC. Dadurch, das wir das Auto in Anaheim zurückgeben wollen, wäre die Automiete über alle anderen Plattformen doppelt so teuer gewesen, wenn nicht sogar mehr. Zum Glück ist uns der ÖAMTC noch eingefallen...
Auf der Weg zu unserem Hostel in Monterey sind wir dann noch bei der "Halfmoonbay" stehen geblieben, einem wunderschönen Strand. Eigentlich sind hier die meisten Strände so wunderschön, weil sie alle Sandstrände sind. Und dadurch, dass wir uns eher Abends am Meer aufhalten, haben wir dann meistens etwas in Richtung Sonnenuntergang gesehen...
Auf dem Weg nach Süden fahren wir übrigens den Highway 1 runter - der direkt am Meer entlang führt. Best thing ever.



















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